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Geisterjäger John Sinclair 49: Ich jagte Jack the Ripper (Hörspiel)  Drucken E-Mail
Hörbücher: Unterhaltung Horror
Geschrieben von Konstanze Tants   
Sonntag, 19. September 2010

Geisterjäger John Sinclair 49: Ich jagte Jack the Ripper

Art der Lesung: Hörspiel
Medienanzahl: 1 CD

49. Teil der Reihe

Label: Lübbe Audio
Erschienen: April 2009
ISBN: 978-3-7857-3791-0
Preis: 7,99 EUR
Inhalt
5.0
Sprecher
8.0
Bearbeitung
7.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
6.4

Wertung:
6.4
von 10
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Zum Inhalt:

Der Mann, der den kleinen Wohnraum betrat, trug auf seinen Armen eine entsetzlich zugerichtete Leiche. Bei jedem seiner Schritte baumelten die leblos nach unten hängenden Arme und Beine der Toten hin und her. Vor einem Gemälde bliebt der Unheimliche stehen, bückte sich und legte den Leichnam vorsichtig auf den schwarz gestrichenen Holzboden ...

Meinung:

John Sinclair, Jane Collins und Suko sind gerade erst aus Frankreich zurückgekehrt, wo sie sich um eine Gruppe von Werwölfen gekümmert haben, als Suko einen Anruf erhält, der ihn nach Nepal führt. Währenddessen wird John von seinem Chef, Sir James Powell, in den normalen Polizeidienst beordert. Da die Sonderabteilung für übernatürliche Fälle von Scotland Yard in letzter Zeit zu wenige Erfolge aufzuweisen hatte, soll der Geisterjäger nun die Ermittlungen in einer Reihe von Serienmorden aufnehmen.

In den letzten Wochen verschwanden immer wieder Prostituierte in London. An den Tatorten konnten nur Haare und Blut der Opfer gefunden werden und es kann davon ausgegangen werden, dass all diese Frauen ermordet wurden. Von den Medien wird der Täter als neuer "Jack the Ripper" bezeichnet. Nun muss John Sinclair seine alten Kontakte zum Milieu wieder aufnehmen und versuchen, weitere Morde zu verhindern. Dabei steht ihm Will Mallmann zur Seite, obwohl der deutsche Kollege eigentlich nur ein paar Tage Urlaub in London genießen wollte.

Aber nicht nur die beiden Polizisten sind dem neuen Jack the Ripper auf der Spur. Auch Jane Collins, die von den Eltern eines der Opfer beauftragt wurde, mehr über den Mörder ihrer Tochter herauszufinden, treibt sich auf den Straßen von London herum. Als Prostituierte verkleidet, spielt sie auf der einen Seite den Köder und versucht auf der anderen Seite, Informationen aus den Kolleginnen der Toten herauszubekommen. Ihre größte Chance könnte dabei eine junge Frau sein, von der es heißt, dass sie dem Serientäter gerade so entkommen konnte.

Leider ist diese Episode nicht gerade einer der Höhepunkte der John-Sinclair-Hörspielreihe. Die Handlung wird sehr schnell abgehandelt und es kommt kaum Stimmung auf. Schon bald hat der Hörer einen Verdacht, wer der Täter ist und was ihn zu seinen Morden treibt, so dass sich auch die Spannung in Grenzen hält. Doch ganz kann man auf diesen Teil der John-Sinclair-Geschichte nicht verzichten, da das Auftauchen des "Jack the Ripper" für den weiteren Handlungsverlauf noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird.

Während die Geschichte von "Ich jagte Jack the Ripper" nicht so richtig mitreißend ist, leisten die Sprecher wieder einmal sehr gute Arbeit. Wolfgang Pampel, der als Erzähler für Joachim Kerzel eingesprungen ist, hat inzwischen den richtigen Ton für diese Hörspiele gefunden, sodass er den langjährigen John-Sinclair-Hörer nicht weiter irritiert, so wie es am Anfang noch der Fall war.

Auch die Dialoge zwischen John Sinclair (Frank Glaubrecht) und Will Mallmann (Lutz Riedel) können überzeugen, klingt in ihnen doch die Vertrautheit der beiden Figuren mit. Doch vor allem Ilona Otto, die die Prostituierte Claudia spricht und dem Hörer vor allem als Synchronstimme von Alexis Bledel (Rory bei den "Gilmore Girls") oder Michelle Trachtenberg (Dawn in der "Buffy"-Fernsehserie) bekannt sein wird, leistet sehr gute Arbeit. Ihr nimmt man jede Gemütsschwankung ihrer Figur ab und bangt allein aufgrund der guten Leistung der Sprecherin um das Leben dieses Charakters.

Fazit:

Leider ist "Ich jagte Jack the Ripper" eine der schlechteren Folgen der John-Sinclair-Hörspielreihe. Die Geschichte, bei der der Geisterjäger die Morde an einer Reihe von Prostituierten aufklären soll, wurde wenig spannend und nicht besonders atmosphärisch umgesetzt. Immerhin können die Sprecher wieder durch eine gute Leistung überzeugen und so kann man die Dialoge zwischen John Sinclair und seinem deutschen Kollegen Will Mallmann genießen. Und die gelungene Darbietung von Ilona Otto, die eine der Prostituierten verkörpert, lässt den Hörer immerhin um eine Figur in der Geschichte fürchten.
Weiterführende Infos

Hörprobe:

 
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