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Geisterjäger John Sinclair 48: Lupinas Todfeind (Hörspiel)  Drucken E-Mail
Hörbücher: Unterhaltung Horror
Geschrieben von Konstanze Tants   
Sonntag, 12. September 2010

Geisterjäger John Sinclair 48: Lupinas Todfeind

Art der Lesung: Hörspiel
Medienanzahl: 1 CD

48. Teil der Reihe

Label: Lübbe Audio
Erschienen: Februar 2009
ISBN: 978-3-7857-3783-5
Preis: 7,99 EUR
Inhalt
7.0
Sprecher
8.0
Bearbeitung
7.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
7.3

Wertung:
7.3
von 10
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Zum Inhalt:

Eine behaarte, mit rasiermesserscharfen Krallen bestückte Pranke lag um seinen Hals. Paretti sah in die entsetzlich verzerrte, behaarte Fratze einer Wolfsfrau. Rot leuchtende Augen funkelten ihn böse an. Geifer rann von den Lippen des Monstrums und tropfte auf sein Gesicht.

Meinung:

Mit "Lupinas Todfeind" wird die Geschichte von "Die Werwolf-Sippe" fortgesetzt. In der ersten Folge dieses Zweiteilers konnte der Hörer mitverfolgen, wie der Geisterjäger John Sinclair gemeinsam mit Suko und Jane Collins nach Frankreich reiste. Dort hofften sie auf Hinweise, die sie zu Lupina, der Königin der Werwölfe, führen sollten, denn die Tochter einer Nachbarin von Bill Conolly besucht in Graveline ein Internat und hatte dort bei einem Telefonat Lupinas Namen gehört. Dies hatte sie ihrer Mutter erzählt, die sich an Bill und Sheila gewandt hatte, weil sie sich Sorgen um ihre Tochter machte.

So versuchte John, sich als britischer Schulleiter in das französische Internat einzuschleichen, während Jane und Suko einen verdächtigen Wanderzirkus verfolgten. Am Ende von "Die Werwolf-Sippe" waren alle drei in große Schwierigkeiten geraten. Jane und Suko hatten den Zirkus erfolgreich beschatten können und herausgefunden, dass die Besitzerin Silva und ihr Angestellter Al Astor in Drogenschmuggel verwickelt sind. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, das die hübsche Frau und ihr alkoholsüchtiger Partner teilen.

Silva erwartet an diesem Abend nicht nur den Besuch ihrer Familie, sondern auch den von Lupina. Während Jane und Suko noch überlegen, was sie unternehmen sollen, werden sie von den Zirkusbetreibern und ihren Wölfen gefangen genommen. Durch Folter versuchen die Drogenschmuggler herauszufinden, was die beiden Ermittler über ihre unsauberen Geschäfte wissen. Währenddessen hat John die Kellerräume des Internats durchsucht und dort die Leiche eines Mannes gefunden.

Doch nicht nur der Tote befindet sich in den Tiefen der Schule, auch der geheimnisvolle Lehrer Marcel Vendri und die unheimliche Jovanka. Schnell findet John heraus, dass Marcel und Jovanka Geschwister sind und zu der Vasely-Werwolf-Sippe gehören. Die beiden sind es auch, die für die Mordserie rund um Graveline verantwortlich sind. Aber die beiden Werwölfe sind nicht allein, denn kurze Zeit später sieht sich der Geisterjäger seiner ehemaligen Geliebten Lupina gegenüber.

Bei diesen Voraussetzungen ist es kein Wunder, dass es in "Lupinas Todfeind" rasant weitergeht. Deshalb soll hier noch einmal betont werden, dass man der Geschichte ohne Vorwissen aus dem ersten Teil ("Die Werwolf-Sippe") nicht folgen kann. Beide Handlungsstränge - der von Jane und Suko, die gefangen genommen wurden, und der von John, der im Schwimmbad des Internats mit dem Tod ringt - werden auf dieser CD zusammengeführt und sorgen am Ende für eine spannende Auseinandersetzung in einer Ruine. Doch auch Johns frühere Beziehung zu Lupina führt zu interessanten Wendungen in der Geschichte, während sich Jane und der örtliche Pfarrer als eigentliche Helden dieser Folge entpuppen.

Angenehmerweise hat sich Wolfgang Pampel, der auch in dieser Folge für den Erzähler Joachim Kerzel einspringen muss, inzwischen besser in die Geschichte eingefunden. Der Sprecher hetzt nicht mehr so durch seinen Text wie am Anfang von "Die Werwolf-Sippe", und so gelingt es ihm deutlich besser, Atmosphäre zu erzeugen. Auch wenn seine Stimme immer noch ungewohnt im Ohr klingt, erweist er sich doch langsam als adäquater Ersatz für den krankheitsbedingt ausgefallenen Kerzel.

Fazit:

Mit "Lupinas Todfeind", dem 48. Teil der John-Sinclair-Hörspielreihe, wird die Geschichte, die in "Die Werwolf-Sippe" ihren Anfang nahm, zu einem spannenden Ende geführt. Während John Sinclair in den Kellerräumen des französischen Mädcheninternats um sein Leben kämpft, nimmt Jane zusammen mit dem örtlichen Pfarrer die Angelegenheit in ihre eigenen Hände. Zum zweiten Mal übernimmt Wolfgang Pampel mit dieser Folge die Rolle des Erzählers und es wird deutlich, dass der Sprecher inzwischen deutlich besser damit zurechtkommt. Seine Erzählweise wird dem altgedienten Sinclair-Hörer zwar wohl noch eine Weile lang etwas befremdlich vorkommen, aber seine Betonung ist hier deutlich besser als in dem vorangegangenen Teil der Reihe.
Weiterführende Infos

Hörprobe:

 
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