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Code:Breaker 02  Drucken E-Mail
Comics: Manga Horror & Mystery
Geschrieben von Konstanze Tants   
Sonntag, 13. Juni 2010

Code:Breaker 02

Zeichner: Akimine Kamijyo

Originaltitel: Code:Breaker Vol. 02
bersetzt von: Bjrn Oke Maas

Reihe: Code:Breaker
2. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: Februar 2010
ISBN: 978-3-7704-7173-7
Preis: 6,50 EUR

208 Seiten
Inhalt
7.0
Zeichnungen
8.0
Verarbeitung
8.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
7.6

Wertung:
7.6
von 10
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Zum Inhalt:

Gnadenlos vernichtet Code:Breaker Rei Verbrecher mit seinen blauen Flammen ... Sakura ist einem gefhrlichen Geheimnis auf der Spur ... und ein zweiter Code:Breaker mischt sich ins Geschehen ein!

Meinung:

Nachdem Sakura im ersten Band der "Code:Breaker"-Serie beobachet hatte, wie ihr neuer Mitschler Rei Ogami skrupellos mit seiner unheimlichen blauen Flamme Menschen verbrennt, ist sie schockiert. Doch sein frsorglicher Umgang mit einer streunenden Hndin berzeugt sie davon, dass er nicht so herzlos ist, wie er von sich behauptet. So beschliet sie, Rei auf Schritt und Tritt zu folgen und ihn von weiteren Morden abzuhalten. Doch bei ihrem Vorhaben landet sie in einem Treffpunkt der Yakuza und muss schnell um ihr eigenes Leben bangen.

Vor allem erschttert es Sakura, dass es nicht immer so ganz einfach ist, die "bsen" und die "guten" Menschen voneinander zu unterscheiden. Doch in seinem unerschtterlichen Glauben an das Gute im Menschen lsst sich das Mdchen - trotz all der erschreckenden Erfahrungen - nicht beirren. Im Laufe des zweiten "Code:Breaker"-Manga lernt die Schlerin einen weiteren Code:Breaker kennen. Toki hat schon frher mit Rei zusammengearbeitet, doch wirklich gut kommen die beiden Jungen nicht miteinander aus.

Die Auseinandersetzungen zwischen den beiden sorgen dafr, dass Sakura - und mit ihr der Leser - einige Hintergrundinformationen ber Rei Ogami und seine Arbeit als Code:Breaker bekommt. Aber es werden auch Andeutungen gemacht, die Hinweise auf Reis Motivation und Vergangenheit geben. Im Gegensatz dazu erfhrt man nichts Neues ber Sakura oder gar darber, was sie zu einem - wie Rei und Toki es nennen - "raren Exemplar" macht.

Aufgelockert wird die dstere Geschichte mit all ihren erschreckenden Szenen durch die Momente, die Sakura und Rei in der Schule zeigen. Hier bemht sich der Code:Breaker darum, immer offen und freundlich zu wirken, ohne etwas ber seine Persnlichkeit zu offenbaren. Amsante und berhrende Momente lenken den Leser von der Tragik in der Handlung ab und dienen doch auch dazu, Reis Einsamkeit deutlich zu machen. So sorgt Akimine Kamijyo dafr, dass "Code:Breaker 2" bei all den Gewaltszenen nicht zu erschreckend wird und der Leser in den ruhigeren Momenten der Geschichte Zeit hat, sich Gedanken ber die Hintergrnde zu machen.

Diese Mischung aus brutalen und leisen Momenten, sympathischen - oder zumindest sehr interessanten - Charakteren und einer rtselhaften Geschichte, die noch viele Geheimnisse fr den Leser bereithlt, ist sehr reizvoll. Akimine Kamijyos "Code:Breaker" hebt sich aufgrund der Thematik deutlich von der Masse der Mangaverffentlichungen ab, auch wenn es inhaltlich an die bei Tokyopop erschienene Reihe "Death Note" erinnert.

Auch in diesem Band bestechen die Zeichnungen von Akimine Kamijyo durch ihre klaren Linien. Kompromisslos werden von dem Mangaka die brutaleren Momente in Szene gesetzt. Aber auch die heiteren oder berhrenden Darstellungen knnen berzeugen, was vor allem am gelungenen und sehr feinen Mienenspiel der Charaktere liegt. Weiter ist zu betonen, dass Akimine Kamijyo selbst der kleinsten Nebenfigur ein individuelles ueres verleiht, sodass der Wiedererkennungswert bei den Personen, selbst wenn man sie lngere Zeit nicht gesehen hat, sehr hoch ist.

Fazit:

Mit dem zweiten Teil von "Code:Breaker" wird die Geschichte um Rei Ogami und seine Mitschlerin Sakura von Akimine Kamijyo gelungen fortgesetzt. Durch eine Mischung aus brutalen Kampfszenen, amsanten Zwischenspielen und sehr nachdenklichen Momenten entsteht ein spannender Manga. Und whrend der Leser neue Details ber Reis Arbeit als Code:Breaker erhlt, bleibt weiterhin unklar, was Sakura zu einem "raren Exemplar" macht. Doch all die offenen Rtsel fhren - neben den vielschichtigen Charakteren und den gelungenen Zeichnungen - nur dazu, dass der Leser neugierig auf die Hintergrnde bleibt und den nchsten Band der Reihe kaum erwarten kann.
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