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Geisterjäger John Sinclair 51: Mannequins mit Mörderaugen (Hörspiel)  Drucken E-Mail
Hörbücher: Unterhaltung Horror
Geschrieben von Konstanze Tants   
Samstag, 30. Oktober 2010

Geisterjäger John Sinclair 51: Mannequins mit Mörderaugen

Art der Lesung: Hörspiel
Medienanzahl: 1 CD

51. Teil der Reihe

Label: Lübbe Audio
Erschienen: Juni 2009
ISBN: 978-3-7857-3793-4
Preis: 7,99 EUR
Inhalt
5.0
Sprecher
8.0
Bearbeitung
7.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
6.4

Wertung:
6.4
von 10
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Zum Inhalt:

Als Suko und ich durch die geschäftigen Straßen New Yorks fuhren, machte sich ein ungutes Gefühl in mir breit. Das, was ich seit Monaten mit allen Mitteln zu verhindern versucht hatte, war nun eingetreten: Morasso hatte gesiegt. Seine Mord-Liga war vollzählig. Es stellte sich nicht mehr die Frage, ob er wieder zuschlagen würde, sondern wann, wo und in welchem Ausmaß. Mein Erzfeind war jetzt so mächtig wie nie zuvor und zum ersten Mal beschlich mich ein leiser Zweifel, dass wir vielleicht nicht mehr in der Lage sein würden, unsere Gegner zu stoppen.

Meinung:

Die Handlung von "Mannequins mit Mörderaugen" setzt da ein, wo die vorherige Folge endete. John Sinclair und sein Kollege Suko sind immer noch in New York, allerdings hat ihnen die amerikanische Polizei versichert, dass eine weitere Mithilfe wegen der Vorfälle mit den Zombies nicht notwendig sei. So machen sich der Geisterjäger und sein Freund auf den Heimweg nach London.

Währenddessen bekommt der Hörer Details über die Sendung "Supermodel UK" präsentiert, die während der letzten Staffel kurzfristig abgesetzt wurde - und nun mit einer geplanten Modenschau in Paris wieder aufgenommen werden soll. Brenda Jones, die Managerin der Show, fürchtet sich davor, dass Paparazzi sie und die Models entdecken, doch stattdessen bekommt sie Besuch von Mitgliedern der Mord-Liga. Denn Morasso plant den ersten richtig großen Coup seiner verbrecherischen Organisation und entführt deshalb die Mädchen nach Paris. Dort wird der Journalist Jacques Deverell auf die Geschichte mit den Models angesetzt.

Auch John und Suko verschlägt es bei ihrer Heimreise nach Paris, denn Jane Collins, Shao und Sheila Conolly haben sich dort mit den beiden Männern verabredet. Jane war es gelungen, Johns und Sukos Vorgesetzten Sir Powell davon zu überzeugen, dass seine beiden Mitarbeiter auch mal einen kleinen Urlaub verdient hätten, und nun wollen die drei Frauen eine ganz besondere Veranstaltung mit ihnen besuchen.

Da "Mannequins mit Mörderaugen" nur der Auftakt einer zweiteiligen Geschichte ist, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Handlung eher langsam entwickelt. So bot sich für dieses Hörbuch die Möglichkeit, die Geschichte aus mehreren Perspektiven anzugehen und eine Actionszene am Flughafen einzubauen, bei der Lady X beinah mit den entführten Models erwischt wird. Umso bedauerlicher ist es, dass einige der reizvollen Ansätze nicht ausführlicher aufgegriffen wurden. Ein Beispiel ist da der Part um den Journalisten Jacques Deverell, der eher zufällig über eine Spur zu seiner großen Story stolpert - und dann viel zu schnell mit den Konsequenzen dieser Entdeckung leben muss.

Obwohl die Sprecher wie gewohnt eine sehr gute Leistung erbringen und viele Details bei dieser Produktion ebenso liebevoll gemacht wurden wie bei den vorangegangenen fünfzig Folgen, wirkt der Humor in diesem Teil doch etwas arg bemüht. Vor allem die - bei dem Thema Models auf der Hand liegende - Anspielung auf Bruce Darnell ist nicht nur entsetzlich schlecht gemacht, sondern auch schrecklich überzogen und somit eher ärgerlich als amüsant.

Trotzdem lassen ein spannender Cliffhanger und die Tatsache, dass Wolfgang Pampel sich inzwischen sehr schön in seine Rolle als Ersatzerzähler eingefunden hat, die Hoffnung aufkommen, dass die Handlung in der Fortsetzung "Horrortrip zur Schönheitsfarm" noch einmal anzieht. So könnte aus der Geschichte doch noch ein ebenso unterhaltsames Hörvergnügen werden, wie man es von der "Geisterjäger John Sinclair"-Reihe gewohnt ist.

Fazit:

Die John-Sinclair-Folge "Mannequins mit Mörderaugen" ist leider nicht ganz so gelungen, wie man es sonst von dieser Reihe gewohnt ist. Die Handlung entwickelt sich eher unbefriedigend, was vermutlich daran liegt, dass dies nur der erste von zwei Teilen ist. Auch wurde der Humor, der sonst zum Hörvergnügen bei den Geisterjäger-Geschichten beiträgt, hier so überzogen angewandt, dass es einfach nicht mehr amüsant ist. Dafür leisten die Sprecher wieder die gewohnt hochwertige Arbeit - und auch der Ersatzerzähler Wolfgang Pampel kann inzwischen in seiner Rolle überzeugen.
Weiterführende Infos

Hörprobe:

 
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