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Detektiv Conan 57  Drucken E-Mail
Comics: Manga Krimi & Thriller
Geschrieben von Konstanze Tants   
Mittwoch, 19. November 2008

Detektiv Conan 57

Autor: Gosho Aoyama
Zeichner: Gosho Aoyama

Originaltitel: Meitantei Conan Vol. 57
57. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: August 2008
ISBN: 978-3-7704-6888-1
Preis: 5,00 EUR

192 Seiten
Inhalt
6.0
Zeichnungen
8.0
Verarbeitung
7.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
7.1

Wertung:
7.1
von 10
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Zum Inhalt:

Rena Mizunashi liegt nach wie vor im Koma und wird vom FBI in einem Krankenhaus versteckt gehalten. Doch der Schatten der Schwarzen Organisation fällt auf das Klinikum ... Auch Eisuke Hondo wird in die Geschehnisse verwickelt und die Ereignisse drohen sich zu überschlagen! Ansonsten erwarten Conan gleich drei weitere spannende Fälle.

Meinung:

Der 57ste Band der beliebten Detektiv-Conan-Reihe dreht sich weiter um die Frage, ob Eisuke Hondos Schwester und Rena Mizunashi die gleiche Person sein könnten. Doch erst einmal stolpern der kleine Conan Edogawa, seine Freundin Ran und ihr Vater Kogoro Mori in einen weiteren Mordfall, als sie Eisuke zu einem Haus begleiten, in dem er als Kind mit seiner Mutter gewohnt hat. Zufälligerweise soll Kogoro in diesem Haus einen Mordfall neu aufrollen, der vor einem Jahr geschehen ist.

Doch die Gruppe um Conan findet in dem Haus der Familie Okudaira nicht nur Hinterlassenschaften von Eisukes Mutter, sondern auch den Hausherren in seinem Arbeitszimmer erhängt vor. Auch wenn Kogoro auf den ersten Blick davon überzeugt ist, dass Herr Okudaira Selbstmord begangen haben muss, kann der Leser zusammen mit dem kleinen Detektiv Conan schnell herausfinden, dass mehr hinter der Sache steckt als erwartet.

Gerade durch die Verbindungen in die Vergangenheit wird dieser Fall recht spannend geschildert. Auch wenn einem nach so vielen Bänden rund um den Schülerdetektiv Conan die Kriminalgeschichten langsam alle vertraut vorkommen, ist es doch immer wieder interessant, eine gut erzählte, neue Variante des "Mords im verschlossenen Raum" zu lesen.

In der zweiten Geschichte wollen Conan und seine Mitschüler Ai, Ayumi, Genta und Mitsuhiko zusammen mit Professor Agasa eine Führung durch die Studios bei Nichiuri TV machen, in denen die berühmte "Kamen Raider"-Serie gedreht wird. Doch leider hinkt die Filmcrew ihrem Zeitplan hinterher, und so fällt die Besichtigungstour aus. Die Kinder beschließen - in der Hoffnung, ein paar Berühmtheiten zu Gesicht zu bekommen -, sich noch eine Weile auf dem Studiogelände herumzutreiben, als ein Mord passiert.

Der Manager eines bekannten Rockstars wurde getötet - und schnell haben Conan und die "Detective Boys" einen Verdacht, wer als Täter in Frage kommen könnte. Doch noch muss geklärt werden, wie es dem Mörder gelang, das Verbrechen unbemerkt auf einem vollen Studiogelände zu begehen. Nach dieser tragischen Geschichte folgt ein kurzes, humorvolles Kapitel, in dem der Leser Kogoro Mori bei seiner Flucht vor geheimnisvollen Gesellen begleitet.

In "Krähenlied" geht die Handlung um Rena Mizunashi mit dem rätselhaften Verschwinden von Eisuke Hondo weiter. Conan und die Agenten des FBI hegen die Befürchtung, dass die Schwarze Organisation ihrem verschwundenen Mitglied schon eng auf den Fersen ist - und dass Eisuke in Gefahr schweben könnte. Wie so oft in einem Detektiv-Conan-Band, wird der Leser auf die Lösung der Frage, wer der Maulwurf im Krankenhaus ist, bis zum nächsten Buch warten müssen.

Spannend, wenn auch in manchen Elementen dem langjährigen Detektiv-Conan-Leser sehr vertraut, erzählt Gosho Aoyama den Handlungsstrang um Eisuke Hondos Suche nach seiner Schwester und das vom FBI versteckte Mitglied der Schwarzen Organisation, Rena Mizunashi, weiter. Zur Auflockerung gibt es wieder eine eher amüsante Einlage mit Kogoro Mori, ohne dass dieses Kapitel zu sehr von der Hauptgeschichte ablenkt, die sich im Hintergrund weiterentwickelt. Neben den unterhaltsamen Kriminalfällen bietet der einzigartige und sehr detaillierte Zeichenstil von Gosho Aoyama wie immer einen großen Genuss für den Leser.

Fazit:

Im 57sten Band der Detektiv-Conan-Reihe geht es in erster Linie darum, den Handlungsstrang um Eisuke Hondo und die Suche nach seiner verschwundenen Schwester weiterzuführen. Die Schwarze Organisation hingegen kommt ihrem vermissten Mitglied Rena Mizunashi so langsam auf die Spur und die Spannung steigt. Doch auch eine kleine humorvolle Einlage unterhält neben dem rätselhaften Mord auf einem Studiogelände den Leser, wobei Gosho Aoyamas Zeichnungen wieder einmal durch ihren erfreulichen Detailreichtum auffallen.
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