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Code:Breaker 03  Drucken E-Mail
Comics: Manga Horror & Mystery
Geschrieben von Konstanze Tants   
Samstag, 1. Januar 2011

Code:Breaker 03

Zeichner: Akimine Kamijyo

Originaltitel: Code:Breaker Vol. 03
Übersetzt von: Björn Oke Maas

Reihe: Code:Breaker
3. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: Mai 2010
ISBN: 978-3-7704-7222-2
Preis: 6,50 EUR

192 Seiten
Inhalt
8.0
Zeichnungen
8.0
Verarbeitung
8.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
8.0

Wertung:
8.0
von 10
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Zum Inhalt:

Wer nur hat es so hartnäckig auf Sakuras Leben abgesehen? Der Kampf um Leben und Tod ist im vollen Gange ... und ein dritter Code:Breaker taucht plötzlich auf!

Meinung:

Der zweite Band von "Code:Breaker" endete damit, dass Sakura in die Hände des Feuerteufels fällt, der die Stadt unsicher macht. Zu ihrer großen Überraschung erkennt sie in dem Übeltäter ihren Mitschüler Sosuke und muss erfahren, dass er all die Brände nicht nur zu seinem Vergnügen gelegt hat, sondern auch, um die Aufmerksamkeit des Code:Breakers Rei zu gewinnen. Angestiftet wurde Sosuke dazu von einem geheimnisvollen Unbekannten, den Rei angeblich sucht. Doch obwohl Sosuke ihm vielleicht Hinweise geben könnte, verbrennt ihn der Code:Breaker ebenso erbarmungslos mit seiner blauen Flamme wie all die anderen Verbrecher, die er in der Vergangenheit getötet hat.

Als Rei nach dieser Vollstreckung zusammenbricht, kommt ihm Sakuras Lehrerin Kanda zur Hilfe, die ebenfalls ein Mitglied der rätselhaften Organisation "Eden" ist. Während Sakura noch versucht, all die neuen Informationen zu verarbeiten, gerät sie in das Visier eines Auftragsmörders, da ihr Vater das Oberhaupt des Kizakura-Clans ist. Eigentlich sollte Rei, der Sakura für "Eden" im Auge behält, das Mädchen beschützen, doch der Kampf gegen den Feuerteufel hat ihn so viel Kraft gekostet, dass er seine besondere Gabe nicht mehr einsetzen kann. So wird der zweite Code:Breaker Toki damit beauftragt, die beiden zum Haus des Kizakura-Clans zu begleiten.

Akimine Kamijyo setzt in diesem Band zwei Schwerpunkte: Auf der einen Seite erfährt der Leser einige neue Fakten über Rei, Toki und die mysteriöse Organisation "Eden", auf der anderen Seite bekommt man endlich mehr Informationen über Sakura. Zwar war das Mädchen von Anfang an ein etwas ungewöhnlicher Charakter, da es sich von Rei und seiner Fähigkeit so wenig abschrecken ließ und gleichzeitig alles versuchte, um ihn von seinen gewalttätigen Aktionen abzuhalten, aber erst durch Sakuras familiären Hintergrund kann man sich ihr Verhalten besser erklären.

Dabei sorgt die ungewöhnliche Familienkonstellation für einige amüsante Augenblicke. Denn Sakuras Vater wirkt viel zu sanft und gebrechlich für den Anführer eines traditionellen Yakuza-Clans, während ihre Mutter sich wie ein niedlicher Teenager benimmt. Nur hin und wieder schimmert durch, dass ihr Vater früher so manches Verbrechen zu verantworten hatte und die Ursache dafür ist, dass auf Sakura ein Mörder angesetzt wurde.

So lustig diese Szenen mit der Sakuras Familie sind, bietet doch auch dieser dritte "Code:Breaker"-Band wieder viele spannende und actionreiche Ereignisse. Vor allem der Kampf zwischen dem einarmigen Auftragskiller Haruto und den beiden Code:Breakern, die Sakura beschützen sollen, sorgt für einige heftige Momente, aber auch für den überraschenden Auftritt eines weiteren Code:Breakers. Andeutungen über Reis Vergangenheit und das, was Sakura zu einem "seltenen Exemplar" macht, bringen eine größere Vielschichtigkeit in die Charaktere und lassen einen gespannt auf die weiteren Bände dieser Serie warten.

Akimine Kamijyos Zeichenstil beeindruckt auch in diesem Manga, wobei besonders die Kampfszenen durch ihre Dynamik bestechen. Vor allem die klaren Linien und das zum Teil sehr feine Mienenspiel fallen bei den Zeichnungen immer wieder ins Auge. Aber auch der Kontrast zwischen den brutalen Szenen, den detaillierteren Darstellungen, durch die vor allem Atmosphäre erzeugt werden soll (wie bei der Vorstellung von Sakuras Familie), und den sehr reduzierten Figuren in den humorvollen Momenten hinterlässt einen nicht geringen Eindruck beim Betrachter.

Fazit:

Akimine Kamijyo dringt mit dem dritten Band seiner Serie "Code:Breaker" deutlich tiefer in die Geschichte ein und so erfährt der Leser nicht nur mehr über den Code:Breaker Rei und die geheimnisvolle Organisation "Eden", für die er arbeitet, sondern auch über das Mädchen Sakura. Sie versucht weiterhin, ihren Mitschüler davon abzuhalten, andere Menschen für ihre Verbrechen mit seiner blauen Flamme hinzurichten, muss aber gleichzeitig um ihr Leben fürchten, da ein Mörder auf sie angesetzt wurde. Zeichnerisch bringt der Manga dank dieser Handlungsentwicklung wieder einige actionreiche Momente, die durch ihre Dynamik bestechen, aber auch liebevolle oder amüsante Darstellungen, die den Leser mitreißen. Bei all den neuen Informationen kann die Geschichte im vierten Band der Reihe nur spannend weitergehen.
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