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Rhesus positiv - Rh+ 4  Drucken E-Mail
Comics: Manga Fantasy & Sci-Fi
Geschrieben von Konstanze Tants   
Mittwoch, 15. Dezember 2010

Rhesus positiv - Rh+ 4

Autor: Ayako Suwa
Zeichner: Ayako Suwa

Originaltitel: RH Plus Vol. 04
Übersetzt von: Burkhard Höfler

4. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: April 2010
ISBN: 978-3-7704-7237-6
Preis: 6,50 EUR

160 Seiten
Inhalt
7.0
Zeichnungen
6.0
Verarbeitung
7.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
6.7

Wertung:
6.7
von 10
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Zum Inhalt:

Mysteriöse Fälle ... Schatten in der Nacht ... die Polizei ist machtlos ... "Wir, die diese gefährliche Arbeit auf uns nehmen ... teilen ein Geheimnis." - "... wir sind Geschöpfe, die man gemeinhin Vampire nennt!"

Meinung:

Mit dem vierten Teil der "Rhesus positiv"-Reihe erscheint der Abschlussband dieser Serie rund um die jugendlichen Vampire. Zu Beginn dieses Manga wohnt Masakazu nach einem Streit mit Kiyoi immer noch bei Haruka, dabei hat dieser von seinem "Untermieter" inzwischen so ziemlich die Nase voll. Nachdem Masakazu von Makoto erfahren hat, dass er sich in letzter Zeit verfolgt fühlt, befürchtet der Student, dass dies mit einem Brandstifter zu tun haben könnte. Dieser hatte gegen Ende des dritten Bandes den Tod eines Verbrechers verschuldet, den die jungen Vampire gefangen genommen hatten.

Dann lernt Masakazu bei einem Treffen mit anderen Studenten Shindo kennen. Während all die anderen jungen Männer da sind, um Mädchen kennenzulernen, fällt dem Vampir auf, dass Shindo erstaunlich oft in seine Richtung blickt. Neugierig geworden, versucht Masakazu im Internet mehr über den Jungen herauszufinden und stolpert über eine unheimliche Webseite. Bald steht fest, dass es Shindo ist, der Makoto und Masakazu verfolgt.

Während Masakazu Shindos Bekanntschaft sucht, soll Kiyoi zusammen mit dem "Mister" einen Plan entwerfen, mit dessen Hilfe man dem mutmaßlichen Brandstifter das Handwerk legen kann. Dabei stellt sich heraus, dass es schon seit vielen Monaten zu verdächtigen Bränden kommt, die bislang aber immer vertuscht wurden. Besonders schön ist in diesem Teil der Geschichte zu sehen, dass sich Kiyoi und Masakazu trotz des Streites, der zu dem Auszug des Studenten geführt hatte, immer noch gut verstehen.

Doch Masakazu kommt bei seinen Ermittlungen Shindo zu nahe und so gelingt es den Vampiren nicht, den Brandstifter festzunehmen. Stattdessen wird nun das Leben der Bewohner des Gecchoukan bedroht und der Student läuft Gefahr, all das zu verlieren, was ihm am Herzen liegt. Dabei riskieren Kiyoi, Ageha und Makoto aus lauter Fürsorge füreinander mehr, als sie sollten, während Masakazu hilflos zusehen muss. Am Ende dieses spannenden Bandes - der bei aller Dramatik immer noch ein paar amüsante Szenen beinhaltet - bekommt der Leser einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der vier Vampire, in der auch Makotos Vater wieder eine Rolle spielt.

Leider bieten die Zeichnungen von Ayako Suwa auch im vierten Teil der "Rhesus positiv"-Reihe keinen besonders schwungvollen Anblick. Weiterhin sind die Figuren eher eckig und flach dargestellt, auch wenn es den einen oder anderen Moment gibt, in dem die Mimik der Charaktere den Betrachter anrührt. Denn während die vier Vampire gegen den Brandstifter Shindo angehen müssen, dreht sich die Handlung auch dieses Mal wieder vor allem um das Verhältnis der Bewohner des Gecchoukan zueinander und ihren Versuch, als Vampire ein normales Leben zu führen.

Dabei berühren einen die Bemühungen der vier, sich gegenseitig zu beschützen und aufeinander aufzupassen, ebenso wie die kleinen und amüsanten Szenen, in denen eher brüderliche Raufereien gezeigt werden. Insgesamt bietet der "Rhesus positiv"-Abschlussband so wieder eine ansprechende Mischung aus spannenden, lustigen und emotionalen Momenten, die einen fast vergessen lassen, dass der Krimianteil in dieser Geschichte nicht ganz so gelungen ist.

Fazit:

Mit dem Abschlussband von "Rhesus positiv" hält Ayako Suwa das bisherige Niveau der Reihe. Während die Zeichnungen immer noch nicht so ganz überzeugen können, sorgt die Handlung mit all ihren witzigen, fesselnden und gefühlvollen Elementen für gute Unterhaltung. Vor allem ist es schön zu verfolgen, wie sich Masakazu bemüht, mit einer Bedrohung für seine Freunde fertig zu werden, während auch die anderen Vampire nichts anderes im Sinn haben, als einen der ihren zu beschützen. So kommt diese Serie - auch dank einer Aussicht auf die Zukunft der vier Bewohner des Gecchoukan - zu einem passenden Abschluss.
Weiterführende Infos

 
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