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Aishiteruze Baby 6  Drucken E-Mail
Comics: Manga Allgemeines
Geschrieben von Konstanze Tants   
Montag, 31. Mai 2010

Aishiteruze Baby 6

Autor: Yoko Maki
Zeichner: Yoko Maki

Originaltitel: Aishiteruze Baby
Übersetzt von: Maria Römer

6. Band der Reihe

Verlag: Tokyopop
Format: Taschenbuch
Erschienen: Juli 2009
ISBN: 978-3-86719-518-8
Preis: 6,50 EUR

192 Seiten
Inhalt
7.0
Zeichnungen
7.0
Verarbeitung
7.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
7.1

Wertung:
7.1
von 10
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Zum Inhalt:

Kippeis neue Mitschülerin Akari hat einiges mit ihm gemeinsam: Sie muss sich um ihre kleine Schwester Aya kümmern und fühlt sich dabei so manches Mal überfordert. Kippei, der solche Gedanken kennt, hilft ihr bereitwillig. Als Aya und Yuzuyu dann auch noch aus dem Kindergarten ausbüxen, machen sich Kippei und Akari zusammen auf die Suche ... Ob Kokoro das allerdings so gut findet?

Meinung:

Nachdem Kippei während des fünften Bandes von "Aishiteruze Baby" vor allem auf Klassenfahrt war, muss er sich nun wieder neben der Schule um seine kleine Cousine Yuzuyu kümmern. Doch kaum hat der Unterricht für ihn wieder begonnen, kommt auch schon eine neue Mitschülerin in die Klasse. Von den meisten Jungs wird das hübsche Mädchen gleich angeschwärmt, Akari aber benimmt sich überraschend abweisend gegenüber ihren Mitschülern.

Als Kippei das Mädchen vor Yuzuyus Kindergarten trifft, findet er heraus, dass sie sich jeden Tag nach der Schule um ihre kleine Schwester Aya kümmern muss. Obwohl Akari ihre kleine Schwester sehr liebt hat, fühlt sie sich mit ihrer Betreuung überfordert und ist schrecklich neidisch auf ihre Mitschüler, die keine solche Verantwortung übernehmen müssen und einfach in den Tag hineinleben können. Auch fühlt sie sich in der neuen Umgebung und an der neuen Schule so gar nicht wohl, da sie noch niemanden kennt und bislang keine Freunde gefunden hat.

So ist es kein Wunder, dass sich das Mädchen immer wieder mit seinen Problemen bei der Betreuung von Aya an Kippei wendet. Es weiß, dass der Mitschüler mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat - und beneidet ihn um die leichte Art, mit der er mit all diesen Dingen fertig wird. Für Kokoro hingegen ist es schwer mit anzusehen, wie Kippei immer mehr Zeit mit Akari verbringt. Obwohl sie weiß, dass er ihrer Mitschülerin nur helfen will, würde sie ihren Freund doch gern einmal für sich haben.

Nach der gemeinsamen Nacht während der Klassenfahrt hatten Kokoro und Kippei keine Zeit mehr füreinander. Und obwohl während der Schulzeit ihre Freundinnen immer für sie da sind, fühlt sich das Mädchen einsam und würde gern einmal wieder in Ruhe mit Kippei reden. Doch immer wieder muss sie zugunsten von Yuzuyu, Akari und deren kleiner Schwester Aya zurückstecken.

Yoko Maki nutzt diesen Band nicht nur, um durch den Kontrast zwischen Akari und Kippei herauszustreichen, wie gut der Junge inzwischen seine Pflichten als "großer Bruder" meistert, sondern auch, um die Persönlichkeiten von Kokoro und Reiko (Kippeis große Schwester) näher zu beleuchten. Kokoro macht sich nach den Geschehnissen auf der Klassenfahrt viele Gedanken, bringt es aber nicht fertig, mit ihrem Freund offen darüber zu reden, da sie immer das Gefühl hat, dass er ihr nicht seine volle Aufmerksamkeit schenken kann.

Reiko hingegen war diejenige, die die Verantwortung für Yuzuyu ihrem kleinen Bruder übertragen hatte. Sie war für die Organisation ihrer gesamten Familie verantwortlich und trieb immer alle Familienmitglieder dazu an, ihren Pflichten nachzukommen. Doch die Betreuung Yuzuyus während Kippeis Klassenfahrt hat Reikos weiche Seite zum Vorschein gebracht. So machte sich die junge Frau auf, um Yuzuyus Mutter daran zu erinnern, dass sie endlich für ihre kleine Tochter da sein und sich um sie kümmern muss.

Für den Leser bietet dieser Band der "Aishiteruze Baby"-Reihe wieder viele leise Momente. Obwohl Reiko und Kokoro eigentlich starke junge Frauen sind, zeigt die Mangaka auf stimmige Weise auch die verletzlichen und weichen Seiten ihrer Charaktere. Bei so vielen weiblichen Figuren, die im Mittelpunkt der Geschichte stehen, wirkt Kippei eher wie eine Nebenfigur, deren Hauptaufgabe darin besteht, auf die Mädchen in seiner Umgebung aufzupassen. Doch das nimmt der Geschichte weder ihren Humor noch ihren Charme, und so wartet der Leser gespannt darauf, wie die Serie im folgenden Band zum Abschluss kommt.

Fazit:

Yoko Maki nutzt den sechsten Band der "Ashiteruze Baby"-Reihe, um noch einmal die verschiedenen Facetten der unterschiedlichen Charaktere herauszustreichen. Vor allem der Gegensatz zwischen Kippei und seiner neuen Mitschülerin Akari, die nach der Schule für ihre kleine Schwester sorgen muss, zeigt, wie gut der Junge inzwischen mit der Verantwortung für Yuzuyu zurechtkommt. Doch in erster Linie reizen den Leser die Ereignisse, die mit Kokoro und Reiko zusammenhängen und die für den abschließenden Band noch so einige spannende Ereignisse zu versprechen scheinen.
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