Der achtarmige Tod 
Bücher: Belletristik Fantasy
Geschrieben von Sabine Hut   
Freitag, 21. März 2008

Der achtarmige Tod

Reihe: Hexer-Zyklus
4. Band der Reihe

Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: November 2007
ISBN: 978-3-404-28507-5
Preis: 14,95 EUR

718 Seiten
Inhalt
8.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
8.0

Wertung:
8.0
von 10
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Zum Inhalt:

Robert Craven hat es auf eine Insel verschlagen, die zum Untergang verdammt ist. Ein Vulkan wird ausbrechen und fast die ganze Insel in Schutt und Asche legen. H.P. und Käpt'n Nemo sind Robert gefolgt, um ihn zu retten. Dieser will jedoch erst seine Freundin Shannon aus den Händen seines Gegners Dagon befreien. Doch was er nicht weiß: In Shannon wohnt mittlerweile etwas, das schlimmer nicht sein könnte ...

Meinung:

"Der achtarmige Tod" ist der vierte Teil des neu überarbeiteten Hexerzyklus. Die Reihe ist auf acht Bände angelegt. Wärend die drei bereits erschienenen Bücher den ersten Zyklus abschließen, finden wir hier einen Wendepunkt. Es startet der nächste Zyklus um die sieben Siegel der Macht. Das Schema der Story bleibt gleich. Immer wieder muss Robert in den Episoden gegen Feinde kämpfen. Jedoch ist die Geschichte nunmehr folgenübergreifender. Beispielsweise gibt es das Böse in Form des geradezu unbezwingbar wirkenden Magier Necron, der den Leser über mehrere Episoden begleitet. Der Roman mit seinen 718 Seiten ist auf jeden Fall ein ziemlicher Brocken.

Hohlbeins "Der Hexer von Salem" basiert auf den Werken von H.P. Lovecraft, der heute als Schöpfer des Cthulhu-Mythos gilt. Dies verspricht einen gelungenen Mix aus Horror, Abenteuer und Fantasy. Die Episoden finden sich nun in chronologisch richtiger Reihenfolge wieder, was das Lesen natürlich einfacher macht. Geschichten, die früher auf mehrere Heftromane oder Bücher verteilt waren, wurden zusammengefasst.

Mit den ersten Folgen des Zyklus um die sieben Siegel der Macht befindet sich der Hexer-Zyklus auf seinem Höhepunkt. Wunderbar anzusehen ist es, wie Genres vermischt oder auch verhunzt werden, Epochen, Kulturen und tatsächlich existierende Personen nach Belieben durcheinander gewirbelt. Frank Rehberg und die anderen Co-Autoren leisten somit gute Arbeit und Hohlbein kann sich etwas zurücknehmen.

Fazit:

Das Buch ist für Sammler der Reihe auf jeden Fall zu empfehlen. Die Geschichte wird spannend erzählt und viele bekannte Persönlichkeiten kreuzen den Weg des Lesers. Der Zyklus findet in diesem Band seinen Höhepunkt, an den er leider in den folgenden Bänden nicht mehr heranreichen kann. Dies führte bei Erstveröffentlichung letztlich auch zur Einstellung des Hexer-Zyklus als Heftromanreihe.
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