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Benjamin Piff und das Vermächtnis des Zaubers  Redaktionstipp Drucken E-Mail
Bücher: Belletristik Kinder & Jugend
Geschrieben von Konstanze Tants   
Mittwoch, 23. Dezember 2009

Benjamin Piff und das Vermächtnis des Zaubers

Originaltitel: The Misadventures of Benjamin Bartholomew Piff: Wish You Were Here
Übersetzt von: Martin Baresch

Reihe: Benjamin Piff
4. Band der Reihe

Untergenre: Fantasy
Verlag: Loewe
Erschienen: Juni 2009
ISBN: 978-3-7855-6331-1
Preis: 14,90 EUR

304 Seiten
Inhalt
8.0
Preis/Leistung
8.0
Gesamtwertung
8.0

Wertung:
8.0
von 10
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Zum Inhalt:

Ben wurde von seinen Freunden getrennt, und dass, obwohl sie dringend gemeinsam nach Dschinnistan reisen müssten. Dort befindet sich die vierte magische Waffe, die sie brauchen, um einen Krieg mit den Dschinns zu verhindern. Mithilfe einer Karte der Thaumaturgischen Kartografen und zusammen mit einem alten Freund aus dem Waisenhaus macht sich Ben auf den Weg in die Hauptstadt der Dschinns. Durch eine List gelingt es den beiden Jungen, die Stadt zu betreten, doch dann erfahren sie, dass ihre Freunde gefangen genommen wurden. Ben muss sie befreien, die Waffe erobern und den Frieden herbeiführen - die Aufgabe scheint zu groß. Nur mit einem mächtigen Wunsch könnte das Unmögliche gelingen ...

Meinung:

Nach den Erlebnissen in "Benjamin Piff und die Macht der Flüche" fehlt Benjamin und seinen Freunden nur noch eine der vier Geheimwaffen, um den Thaumaphor wieder in Betrieb nehmen zu können. Denn ohne diese Wunderwaffe können die Mitarbeiter der Wunschwirkwerke nicht verhindern, dass die Dschinn die "Lampe der Tausend Albträume" einsetzen und die Menschen versklaven. Doch diese letzte magische Waffe befindet sich ausgerechnet im Land der Feinde.

Trotzdem lässt Jason Lethcoe auch das neueste Abenteuer rund um die Wunschwirkwerke nicht in dieser wunderbaren magischen Welt beginnen, sondern in dem Waisenhaus, in dem schon Benjamin Piffs Geschichte ihren Anfang nahm. Der Leser lernt den sechsjährigen Shane kennen, der seinen älteren Freund Benjamin schmerzlich vermisst. So ist es kein Wunder, dass er sich nichts dringender wünscht, als Ben bei sich zu haben, nachdem sich wieder einmal ein adoptionswilliges Ehepaar für ein anderes Kind entschieden hat.

Obwohl Benjamin gerade zusammen mit seinen Freunden eine Expedition ins Land der Dschinn starten will, muss er dem Sternschnuppen-Wunsch von Shane Folge leisten. So muss der junge "Abteilungsleiter für Geburtstagswünsche für Kinder von 3 bis 12 Jahren" bald wieder mit einer Zahnbürste bewaffnet einen verkrusteten Kessel in der Küche des Waisenhauses putzen, statt dazu beitragen zu können, dass die Wunschwirkwerke eine Hoffnung im Kampf gegen die Dschinn haben.

Auf der Suche nach einem Fluchtweg findet Ben ein Portal der "Thaumaturgischen Kartografen" und versucht so, zusammen mit seinem Freund Shane zurück in die magische Fabrik zu gelangen. Währenddessen machen sich Fizzle, Nora, Jim und Jonathan auf den Weg in die Fluchwirkwerke, die sich inzwischen in der Gewalt der Dschinn befinden. Doch statt ihren Auftrag ausführen zu können, werden die vier gefangen genommen und in die Verliese unter der Dschinnhauptstadt Snazz' Madoodle geworfen.

Für den Leser beginnt gleich mit der ersten Seite von "Benjamin Piff und das Vermächtnis des Zaubers" eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die ihn quer durch die magischen Reiche führt. Nicht nur die schon bekannten Wunsch- und Fluchwirkwerke sieht man wieder, sondern auch viele neue Orte in dieser fantastischen, zauberhaften und bedrohlichen Welt. Benjamin und Shane müssen irgendwie versuchen, wieder in bekanntes Gebiet zu kommen - und dabei wird der kleine Junge mit einem schrecklichen Fluch belegt. Aber auch Bens Freunde müssen allerlei Gefahren - und natürlich den Aufenthalt in den Verliesen der Dschinns - überstehen.

Auch in diesem Band der Benjamin-Piff-Reihe kann der Autor durch seine spannende und amüsante Erzählweise überzeugen. Doch vor allem die vielen fantastischen Schauplätze und Figuren, denen der Leser in der magischen Welt rund um die Wunschwirkwerke begegnet, bezaubern einen. So wird in "Benjamin Piff und das Vermächtnis des Zaubers" zwar ein Großteil der begonnenen Handlungsstränge zu Ende geführt, aber es bleibt die Hoffnung, dass Jason Lethcoe irgendwann noch einmal eins der vielen fantastischen Elemente dieser Serie aufgreift und dem Leser neue Abenteuer mit Benjamin Piff und seinen Freunden bieten wird.

Fazit:

Mit "Benjamin Piff und das Vermächtnis des Zaubers" führt Jason Lethcoe den Leser wieder in die magische Welt rund um die Wunschwirkwerke. Dabei werden Ben und seine übernatürlichen Freunde noch vor Beginn einer wichtigen Mission getrennt, so dass man gespannt verfolgt, ob es ihm noch gelingt, die letzte magische Geheimwaffe zu finden. Da nur mit dieser der Krieg gegen die Dschinn noch zu gewinnen und die Menschheit zu retten ist, beginnt eine aufregende - und amüsante - Reise quer durch Lethcoes fantastische Welt, in der der Autor den Leser immer wieder durch seine ungewöhnlichen Einfälle zu überraschen weiß.
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