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Black Butler 05  Drucken E-Mail
Comics: Manga Fantasy & Sci-Fi
Geschrieben von Konstanze Tants   
Samstag, 28. Mai 2011

Black Butler 05

Autor: Yana Toboso
Zeichner: Yana Toboso

Originaltitel: Kuroshitsuji vol. 5
Übersetzt von: Claudia Peter

Reihe: Black Butler
4. Band der Reihe

Verlag: Carlsen Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: Februar 2011
ISBN: 978-3-551-75307-6
Preis: 6,95 EUR

194 Seiten
Inhalt
6.0
Zeichnungen
8.0
Verarbeitung
8.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
7.1

Wertung:
7.1
von 10
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Zum Inhalt:

Auf einen Wink hin wird dieser Butler zum Schwert seines Herrn. Um das begehrte Royal Warrant für seinen Herrn zu gewinnen, muss Sebastian in einem Curry-Wettbewerb gegen einen indischen Butler antreten, der die "Rechte Hand Gottes" besitzt. Und während er inmitten eines Berges von Gewürzen die richtige Mischung zu finden versucht, beben seine Nasenflügel ... und wie sie beben!

Meinung:

Nachdem der junge Earl Phantomhive und sein Butler Sebastian im vierten Band der "Black Butler"-Reihe dahintergekommen sind, dass der britische Kaufmann West hinter den Anschlägen auf die Anglo-Indians steckte, entlarvten sie auch schnell Wests Verbündeten, den indischen Butler Agni, der die diffamierenden Schriften gegen die britische Königin verfasst hatte. Doch damit war der Fall noch lange nicht gelöst, denn Agni hatte sich dem ehrgeizigen Kaufmann nur angeschlossen, um die Dienerin Meena zu schützen, die seinem Herrn Prinz Soma so am Herzen lag.

Nur ihretwegen erklärte sich der Inder bereit, die britischen Adligen zu überfallen und auch bei den weiteren Plänen des Kaufmanns mitzumachen. Dies beinhaltet auch die baldige Teilnahme an einem Curry-Wettbewerb, bei dem entschieden werden soll, wer zukünftig das "Royal Warrant" sein eigen nennen darf. Diese Auszeichnung bekommt nur die Firma verliehen, deren Produkte von so hoher Qualität sind, dass sie selbst für die Königin gut genug sind. Das ist nicht nur eine gute Werbung für die dementsprechende Firma, sondern auch eine Garantie für größere Gewinne in der Zukunft.

Um Wests Pläne zunichte zu machen, ohne Agnis und Meenas Leben zu gefährden, gibt es nur eine Lösung: Sebastian muss ebenfalls an dem Curry-Wettbewerb teilnehmen und Agni (samt seiner "Rechten Hand Gottes") besiegen. Doch das stellt selbst den teuflischen Butler vor eine ganz besondere Herausforderung. Denn nun muss Sebastian innerhalb weniger Tage lernen, ein Curry zu kochen, das nicht nur perfekt, sondern absolut überwältigend ist. Selbst mit der Hilfe des Prinzen Soma dürfte das nur schwer zu schaffen sein, denn dieser weiß zwar, wie ein gutes Curry schmecken muss, hat aber natürlich keine Ahnung vom eigentlichen Kochen.

Nach den Erkenntnissen des vorherigen "Black Butler"-Bandes dreht sich dieser Manga fast ausschließlich um Sebastians Experimente in der Küche und seine Leistung bei dem Wettbewerb. Dabei befindet sich unter den Juroren der Veranstaltung ein alter Bekannter, der von Ciel Phantomhive und seinem Butler vor nicht allzu langer Zeit ins Gefängnis gesteckt worden ist - und gerade diese Person verfügt über die entscheidende Stimme bei dem Wettbewerb. Aber auch über einen überraschenden Auftritt von Königin Victoria darf sich der Leser freuen, während sich Soma gemeinsam mit Ciels drei Angestellten unter die Menge im Crystal Palace mischt.

Yana Toboso verschont nicht mal die britische Königin vor humorvoll überzogenen Szenen, während Agni und Sebastian einfach nur eine beeindruckende Show während des Wettbewerbs bieten. Dabei ist die Frage, was für ein As Phantomhives Butler noch im Ärmel haben könnte, letztendlich fast spannender als die vorherigen Kriminalfälle. Aber auch die Entwicklung Prinz Somas ist unterhaltsam zu verfolgen, wenngleich dieser es seinem Gastgeber Ciel Phantomhive weiterhin nicht gerade einfach macht.

Zeichnerisch glänzt die Mangaka in diesem Band zwar nicht mit ansprechenden Kampfszenen, kann dafür aber bei Sebastians und Agnis Aktivitäten am Herd überzeugen. Während sich der indische Butler auf das Gespür seiner "Rechten Hand Gottes" verlässt und diese über die Gewürzschalen wirbeln lässt, verliert der britische Teufel selbst hinter den Kochtöpfen nichts von seiner überlegenen Eleganz. Gekrönt wird die Geschichte wieder mit vielen kleinen Details in den Zeichnungen, die sowohl die Pracht des Crystal Palace als auch die kühle Gediegenheit des Phantomhiveschen Herrensitzes hervorragend verdeutlichen.

Fazit:

Im fünften "Black Butler"-Band setzt Yana Toboso wieder mehr auf den humorvollen Aspekt ihrer Manga-Serie und scheut auch nicht vor überzogenen Szenen mit Königin Victoria zurück, die um ihren Prinzgemahl trauert. Doch auch ohne einen nennenswerten Kriminalfall und rasante Actionszenen ist der Curry-Wettbewerb zwischen dem indischen Butler Agni und Sebastian spannend und sehr unterhaltsam zu verfolgen. Ergänzt wird die abwechslungsreiche Geschichte durch die atmosphärischen und sehr ansprechenden Zeichnungen der Mangaka.
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