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Lovey Dovey 4  Drucken E-Mail
Comics: Manga Liebe & Romantik
Geschrieben von Konstanze Tants   
Donnerstag, 1. Juli 2010

Lovey Dovey 4

Autor: Aya Oda
Zeichner: Aya Oda

Originaltitel: Lovey Dovey Vol. 4
Übersetzt von: Costa Caspary

Reihe: Lovey Dovey
4. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: Juni 2010
ISBN: 978-3-7704-7191-1
Preis: 6,50 EUR

192 Seiten
Inhalt
5.0
Zeichnungen
6.0
Verarbeitung
8.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
5.9

Wertung:
5.9
von 10
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Zum Inhalt:

Schulausflüge können so romantisch, aber auch gefährlich sein! Saika wird bei einer nächtlichen Mutprobe auf die falsche Fährte gelockt und es wird sich herausstellen, ob Shin sie beschützen kann. Kurz darauf werden heikle Fotos von den beiden in Umlauf gebracht ... und das Geheimnis ihrer verbotenen Liebesbeziehung droht aufzufliegen!

Meinung:

Nachdem am Ende des dritten Bandes der Schuldirektor (und Schwager von Shin) dahintergekommen war, dass Shin und Saika eine Liebesbeziehung führen, sah es eine Weile brenzlig für die beiden aus. Doch dann rief der Direktor Kyoichi Kirisaki einen Wettbewerb aus, der es Shin ermöglichen sollte, um seine Liebe zu kämpfen. Nun geht die Geschichte nach dem Beginn dieses Wettbewerbs weiter. Und während Shin bei den verschiedenen Herausforderungen sein Bestes gibt, findet Saika heraus, dass der Direktor die Bedingungen dieser Auseinandersetzung so gewählt hat, dass er unter allen Umständen seinen Willen durchsetzen wird.

Um den Wettbewerb zu gewinnen, müsste Shin offen zu seiner Liebe zu Saika stehen - und würde somit für ihren Verweis von der Schule sorgen. Doch wenn er nicht siegt, muss Shin wieder in den angegliederten Teil der Schule zurückkehren und hat keine Möglichkeit mehr, Saika regelmäßig zu sehen. Statt diesen Konflikt weiter auszuarbeiten, löst Aya Oda das Problem für ihre beiden Hauptfiguren im Handumdrehen. Dafür konzentriert sich die Mangaka auf den kurz nach dem Wettbewerb stattfindenden Klassenausflug, bei dem Shin und Saika gemeinsam mit ihren Mitschülern drei Tage in einer Hütte im Wald verbringen.

Während das Paar davon träumt, Zeit miteinander verbringen zu können, mischen sich immer mehr Personen in ihre Beziehung ein. Jun zum Beispiel hat seine ganz eigenen Gründe, um den beiden Streiche zu spielen, und Ryo Sakura sieht sich während dieser Reise gezwungen, Saika endlich seine Gefühle zu gestehen. Obwohl ihm bewusst ist, dass das Mädchen in Shin verliebt ist, ist Saika die erste, in deren Gesellschaft er sich richtig wohl fühlt. So versucht Ryo Sakura, mit Shin um die Liebe des Mädchens zu kämpfen, was dazu führt, dass diese Figur eine deutliche Entwicklung durchmacht, die den Jungen noch sympathischer wirken lässt als in den vorherigen Szenen.

Doch nicht nur die verschiedenen Rivalen für Shin machen dem Paar das Leben schwer, auch die Tatsache, dass immer mehr Leute von ihrer Beziehung wissen, sorgt für Probleme. Denn die Schüler des angegliederten Bereichs versuchen inzwischen ebenfalls alles, um Shin von Saika zu trennen. Ihrer Meinung nach ist das Mädchen nicht gut genug für einen Jungen aus so gutem Hause und so setzen sie auf schmutzige Mittel, um Saika zu diskreditieren. Für den Leser bietet dieser Band zwar wieder einige amüsante und romantische Szenen, aber insgesamt verläuft die Geschichte eher unbefriedigend. Die einzigen nennenswerten Hindernisse für Saika und Shin verschwinden einfach, während Bagatellen von der Mangaka lang und breit ausgewalzt werden.

Immerhin bieten sowohl die Szenen im Wald als auch die Partys der angegliederten Schule Aya Oda die Möglichkeit, mehr Variationen in ihre Zeichnungen zu bringen. Nach so vielen Szenen mit Schuluniformen ist es doch ganz schön, die Charaktere auch einmal in Freizeitkleidung zu sehen - auch wenn einem hier erneut negativ ins Auge fällt, dass die Mangaka ihre Charaktere wenig individuell gestaltet. Kaum ändert mal jemand seine Frisur, ist man auch schon auf die Dialoge angewiesen, um sich sicher zu sein, welche Person man vor sich hat.

Fazit:

Mit dem vierten Band der "Lovey Dovey"-Reihe präsentiert Aya Oda zwar ein paar nette Szenen zum Schmunzeln, nutzt aber leider nicht die Möglichkeiten, die die aufkommenden Konflikte für die Geschichte bieten würden. So dümpelt die Handlung auch in diesem Manga eher vor sich hin, ohne je so etwas wie Tiefe zu entwickeln. Immerhin bietet dieser Teil der Serie in zeichnerischer Hinsicht Abwechslung, da Aya Oda aufgrund eines Ausflugs in den Wald und eines Einblicks in die Welt der ausgegliederten Schule mal etwas anderes als Schuluniformen darstellen kann.
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