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Lovey Dovey 3  Drucken E-Mail
Comics: Manga Liebe & Romantik
Geschrieben von Konstanze Tants   
Donnerstag, 1. Juli 2010

Lovey Dovey 3

Autor: Aya Oda
Zeichner: Aya Oda

Originaltitel: Lovey Dovey Vol. 3
Übersetzt von: Costa Caspary

Reihe: Lovey Dovey
3. Band der Reihe

Verlag: Egmont Manga
Format: Taschenbuch
Erschienen: April 2010
ISBN: 978-3-7704-7190-4
Preis: 6,50 EUR

184 Seiten
Inhalt
5.0
Zeichnungen
6.0
Verarbeitung
8.0
Preis/Leistung
7.0
Gesamtwertung
5.9

Wertung:
5.9
von 10
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Zum Inhalt:

Der hübsche Shin hat Saika mit seiner explosiven Art und samtigen Zärtlichkeiten im Nu um den Finger gewickelt. Auch Keishi, Saikas Prinz aus Sandkastenzeiten, lässt nicht locker, aber an Shin scheint er sich die Zähne auszubeißen. Denn der gibt seine Saika nicht mehr her.

Meinung:

Nachdem sich Saika und Shin im vorhergehenden Band weiter nähergekommen sind und alles dafür getan haben, um beim Schulfest etwas Zeit miteinander zu verbringen, ist ihre Beziehung noch enger geworden. So hat Saika sogar ihren besitzergreifenden Vater enttäuscht, um an ihrem Geburtstag mit ihrem Freund zusammen sein zu können. Und am Weihnachtsabend ist sie einem Brauch gefolgt, bei dem man sich in der Schule unter dem Baum mit demjenigen trifft, den man liebt. Dabei gilt weiterhin die "Keine Liebesbeziehungen"-Regel an der Schule und wenn die Beziehung der beiden entdeckt würde, würde zumindest Saika von der anerkannten Kirisaki-Schule fliegen.

Doch erst einmal macht sich das Mädchen Gedanken darüber, dass seine einzigen Freunde die beiden Jungen sind, mit denen Shin immer rumhängt. Jun und Tetsu sind zwar nette Kerle und gemeinsam haben die vier viel Spaß, aber auch die beiden anderen Jungs sollen nicht erfahren, dass Shin und Saika ein Liebespaar sind. So fühlt sich Saika durch diese Freundschaft manchmal regelrecht gestört, da die Freunde immer wieder dazwischenfunken, wenn das Paar Zeit miteinander verbringen will.

Aber noch viel gefährlicher wird für die Liebenden der neue Aufsichtsschüler Ryo Sakura. Der passt nicht nur besonders gut auf, dass die "Keine Liebesbeziehungen"-Regel durchgesetzt wird - und konfisziert am Valentinstag sogar die Schokolade, die seine Mitschüler mit in den Unterricht bringen -, sondern hat auch ein Gerücht gehört, nach dem Shin und Saika ein Paar sein sollen. Während Shin schmollt, weil er an seinem ersten Valentinstag von Saika keine Schokolade bekommen kann, versucht seine Freundin, Ryos Bedenken zu zerstreuen.

Je länger die Beziehung zwischen Saika und Shin geht, desto mehr Probleme hat der Schüler damit, seine Gefühle für das Mädchen geheim zu halten. Auch wenn er damit riskiert, dass Saika von der Schule fliegt, obwohl diese für sie und ihre Zukunft so wichtig ist, möchte er doch endlich öffentlich zu seiner Liebe stehen können. Saika hingegen scheint die Heimlichtuerei manchmal erst den richtigen Kick zu geben - und doch muss sie befürchten, dass Shin ihre Beziehung mit seinen unüberlegten Aktionen bald auffliegen lässt. Auch fällt es ihr mit jedem Tag schwerer, in der Schule weiterhin die Fassade des netten, sanften Mädchens aufrechtzuerhalten, die sie zehn Jahre lang kultiviert hat. Jetzt, da Saika jemanden gefunden hat, der sie trotz ihrer widerspenstigen Persönlichkeit liebt, blitzt immer wieder ihr wahrer Charakter durch.

So nett das ganze Hin und Her zu lesen ist, wirklich voran bringt es die Handlung nicht. Daher besteht "Lovey Dovey" in diesem Band - abgesehen von der Herausforderung am Ende - vor allem aus lauter ganz unterhaltsamen Einzelgeschichten ohne nennenswerten Tiefgang. Auch zeichnerisch entwickelt sich Aya Oda nicht weiter. Ihre Figuren unterscheiden sich für den Leser in erster Linie durch die Frisuren. Während die intimeren Szenen zwischen Saika und Shin schön dargestellt sind, vermisst man bei den anderen Zeichnungen ansprechende Details und weitere Elemente, die die Darstellungen angenehm hervorstechen lassen würden.

Fazit:

So recht entwickelt sich die Geschichte im dritten "Lovey Dovey"-Band nicht weiter. Aya Oda konzentriert sich vor allem auf viele kleine Episoden, die zeigen sollen, wie schwer es Saika und Shin fällt, dass sie ihre Beziehung nicht öffentlich ausleben können. Vor allem Shin möchte vor aller Welt mit seiner Freundin angeben - doch würde er dies tun, würde Saika der Schule verwiesen. Auch zeichnerisch kann die Mangaka mit dieser Reihe nicht wirklich überzeugen. Obwohl die Szenen, in denen Saika und Shin einander berühren und sich ihre Gefühle gestehen, sehr hübsch anzuschauen sind, sucht man im Allgemeinen vergeblich eine detailliertere Ausarbeitung, die die Zeichnungen zu einem Blickfang machen würden.
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